KW 25 · 15.–21. Juni 2026 · 15. Juni 2026

Medium war die Tür. Die Werkstatt lag dahinter.

Woche 1 meines öffentlichen Experiments

Ich dachte, die öffentliche Geschichte beginne mit ein paar Artikeln. Tatsächlich lag darunter schon die Frage, wie Wert, Beteiligung, Fokus und Arbeitsfähigkeit zusammenhalten, wenn die alte Beratungsschublade zu eng wird.

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1 · Erwartet

  • Die Medium-Serie als sichtbaren Auftakt abschließen.
  • The Existonomist als öffentliche Startlinie markieren und von Existonomie als Begriff trennen.
  • Die übrigen Themen später sortieren, wenn die Seite steht.

2 · Wirklichkeit

  • Medium gab mir einen Eingang, aber nicht den Inhalt der ganzen Woche.
  • Die Frage nach fairer Beteiligung kam über eine Podcaststelle mit Simplicissimus herein; Misthos hatte darauf plötzlich eine sehr praktische Antwort.
  • Mein Fokusgarten wurde zur konkreten Anwendung: Francois entwickelt das Venture, ich bin kleiner Partner und teste an mir, was die Idee in meiner Arbeitsrealität verändert.

3 · Essay

01

Der ordentliche Anfang war zu klein

Nach außen sah es nach Medium aus. Ein paar Artikel, ein Datum, ein öffentlicher Start. Schön ordentlich. Fast zu ordentlich. Denn unter dieser Startlinie lag schon das Material, aus dem The Existonomist überhaupt entstehen kann: Gespräche, Irritationen, Venture-Ideen und die Frage, wie Arbeit unter neuen Bedingungen weitergeht.

02

Der unangenehme Moment im Podcast

In der Deutschland-3000-Folge mit Simplicissimus stand plötzlich diese Beteiligungsfrage im Raum: Wenn ich Wert von woanders nehme, es dort aber keinen Weg gibt, Geld dafür zurückzugeben, wie schaffe ich dennoch eine faire Verteilung meines kommerziellen Erfolgs mit meinen Quellen? Für Jonas und Eva lag da kurz etwas Unangenehmes im Raum. Genau dort hörte Misthos für mich auf, etwas zu sein, das ich verkaufen will. Es wurde zu einer Antwort.

03

Mein Fokusgarten wurde zur Überlebensform

Der Fokusgarten ist ein Venture von Francois. Nicht meins. Ich bin kleiner Partner, Berater und sehr gespannter Anwender. Für mich ersetzt er einen Teil dessen, was früher professionell Arbeiten war: nicht noch mehr Plan, sondern ein anderer Blick auf Fortschritt. Planen ist gut. Aber statt mich schlecht zu fühlen, wenn ich vom Plan abweiche, zeigt mir der Fokusgarten, wo ich trotzdem weitergekommen bin. Manchmal gerade deshalb. Vorankommen ist immer. Mit dem Fokusgarten verliert der eigene Plan ein Stück von seinem schlechten Gewissen.

4 · Erkenntnisse

  1. Medium war der Eingang, nicht das Haus.
  2. Misthos gehört in die Wochenlinie, weil es die Beteiligungsfrage praktisch macht.
  3. Mein Fokusgarten hilft mir, Fortschritt zu sehen, auch wenn der Plan links liegen blieb.

Differenz

Erwartet war ein Artikelbogen. Sichtbar wurde eine Werkstatt, in der Podcast, Misthos und Fokusgarten an derselben Frage zogen: Wie bleibt Wertbeitrag fair und sichtbar?

Ausblick

Die nächste Woche will zeigen, ob Werkzeuge nur Organisation schaffen oder ob sie helfen, Wertbeitrag weiter möglich zu machen.

Nächste Hypothese

The Existonomist interessiert, wenn eine Woche nicht sauber tut, sondern ehrlich zeigt, welche Arbeit um Aufmerksamkeit ringt.