Über

Über dieses öffentliche Experiment

The Existonomist ist meine öffentliche Now-Page in Wochenform. Sie beobachtet die kleine Lücke zwischen Absicht und Wirklichkeit: Was habe ich erwartet, was geschah wirklich, und was macht diese Differenz mit meinem Wirtschaften?

Ich bin Gebhard Borck. Ich denke gern in Modellen, bleibe aber misstrauisch, sobald ein Modell Menschen glattbügelt. Nach rund 25 Jahren Arbeit mit inhabergeführten Unternehmen schreibe ich hier als jemand, der Wirtschaft von innen gesehen hat: mit ihren Werkstätten, Ausreden, Mutproben und diesen kleinen Momenten, in denen Kooperation plötzlich erwachsen wird.

Die wiederkehrenden Felder sind Existonomie, Betriebskatalyse, Momentum, Misthos, KEy Faktor, anonymisierte Beispiele aus der Werkstatt und alles andere, was mich als Existonomist umtreibt oder mir begegnet.

Der tiefere Begriff dahinter ist Existonomie: der Versuch, wirtschaftliche Entscheidungen, Regeln und gemeinsame Realitäten so zu gestalten, dass sie Existenz als Ganzes stärken. Deshalb fragt jede Ausgabe leise mit, wo sich das Verhalten von klassischem Wirtschaften unterscheidet: Wo zählt Beitrag mehr als Zeit? Wo ersetzt Partnerschaft bloße Dienstleistung? Wo schützt eine Grenze die Arbeit, statt sie zu bremsen?

Die tiefere Existonomie-Definition lesen